S 21 und die politische Konsequenzen für den neu gewählten Bundestag (Ausstieg aus der Finanzierung)

NEIN zu Stuttgart 21 trotz Volksentscheid! – Keine Bundesgelder für reine Prestigeobjekte

„S 21 ist tot, und keiner hat`s gemerkt“
(Physiker Dr. Christoph Engelhardt, 01.Okt. 2012, www. Wikireal.org)

Geplanter S 21 Bahnhof = 32 Züge / Stunde       Bestehender Kopfbahnhof = 50 Züge / Stunde

  • lebensgefährlicher und bahnverkehrstechnischer Planungs-Murks,  weltweite Blamage Deutscher Ingenieur- und Baukunst
  • ohne fertige Planfeststellung Kostendeckel bereits jetzt gesprengt
  • Rückbau der Leistungsfähigkeit um ca. 30%- 40% gegenüber dem aktuellen Kopfbahnhof
  • massive Gefährdung eines Naturschatzes der Stuttgarter MINERALHEILQUELLEN
  • Neuplanung eines vorbildlichen Verkehrsknotens Stuttgart 

Bei dem Projekt S 21 geht es den Entscheidungsträgern schon lange nicht mehr um Sachlichkeit, denn sonst wäre S 21 schon lange beendet worden und der Verkehrsknoten Stuttgart mit dem bestehenden leistungsfähigen und zukunftsfähigen renovierten Kopfbahnhof neu geplant und planfestgestellt. Die Parteien CDU, SPD und FDP, die  S 21 – das eigentlich ein Immobilienprojekt ist – um jeden Preis haben wollten, geht es mittlerweile nur noch um eine Machtdemonstration. Sie haben Angst, dass es in Deutschland, sollte S 21 aufgegeben werden, nie mehr ein Großprojekt geben wird und sie als Verlierer dastehen. Diese Angst hemmt offensichtlich das Zugeben eines menschlichen Fehlers und die Freiheit im Denken.

Nur in Kürze: Der neu geplante Tunnelbahnhof S 21 ist weniger leistungsfähig, brandgefährlich, benötigt mind. 30% höhere Energiekosten bei laufendem Betrieb (Energiewende, wo bist Du?) etc.

Was aber für den Bundestag entscheidend ist: Der Bund bezuschusst S 21, da es sich ursprünglich um ein Ausbau der Verkehrsinfrastruktur handeln sollte. Nun steht aber fest, dass S 21 ein Rückbau darstellt und es sich bei der Finanzierung um eine Mischfinanzierung handelt, die aber lt. Gesetz verboten ist.

Da für S 21 auch EU-Gelder beantragt und genehmigt wurden, da die EU davon ausging, dass S 21 und die Neubaustrecke sinnvolle Maßnahmen sind, sind diese nicht mehr gerechtfertigt. Auch wird auf der geplanten Neubaustrecke Wendlingen-Ulm nie ein Güterzug fahren können, da die Strecke für Güterzüge zu steil ist. Dies bedeutet, dass das Ziel, mehr Güter auf die Schiene ebenfalls nicht erfüllt werden kann.

Ich selbst bin seit Jahren Teil des aktiven Widerstands und habe live miterleben dürfen, wie friedliche und mündige Demonstranten von unserem „Rechtstaat“ kriminalisiert und ungerecht behandelt wurden. Diese persönlichen Erfahrungen motivieren mich weiter politisch aktiv zu sein. Um es positiv auszudrücken: Es ist noch reichlich Potential vorhanden, es besser zu machen.

www.kopfbahnhof-21.de

www.umstieg-21.de

www.wikireal.org

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